Hierfür waren im Monat November insgesamt drei Samstage vorgesehen. Am ersten Samstag erstürmten 30 Mitglieder des RRC das Dach ihres zukünftigen Vereinsheimes in der Mariaweilerstraße 30, um die a...
November 2006

November 2006

November 2006

Hierfür waren im Monat November insgesamt drei Samstage vorgesehen. Am ersten Samstag erstürmten 30 Mitglieder des RRC das Dach ihres zukünftigen Vereinsheimes in der Mariaweilerstraße 30, um die alten Dachpfannen zu entfernen und die Neueindeckung vorzubereiten. „Ich bin begeistert von dem Gemeinschaftssinn unserer Mitglieder“, so der Vorsitzende Burkhard Busenius, „und guter Hoffnung, dass unser neues Heim planmäßig in einem Jahr in Betrieb gehen wird.“ Ferdi Reindl, der Leiter des vereinseigenen Bauausschusses, fügt dem hinzu: „Unsere Frauen und Männer tanzen nicht nur wie der Teufel, sondern sie arbeiten auch so.“

Auf einer Dachlänge von 40 m schafften es die Rock `n` Roller in der rekordverdächtigen Zeit von nur einem Tag, das komplette Dach abzudecken, die alte Holzlattung quer zu den Dachbalken zu beseitigen, den stehen gebliebenen Dachstuhl zu säubern und mit neuer Schutzfolie zu überziehen. Am nächsten Samstag sollte die Neueindeckung beginnen.

Zu diesem Termin war die Resonanz der Mitglieder wiederum erfreulich groß, trotz des anfänglichen Regens. Rund 25 Helfer und Helferinnen erschienen gegen 8.00 Uhr in wetterfester Montur und teilten sich in die „Pfannengruppe“ und „Lattengruppe“ auf. Die Lattengruppe nagelte nach kurzer Einweisung unserer beiden vereinseigenen Dachdecker die neue Holzlattung auf das Gebälk. Dabei galt es, die Querlattung auf 40 m Länge und 5 m Breite je Dachseite im exakten Abstand zueinander anzubringen, um anschließend die Dachpfannen passgenau aufnehmen zu können.

Die Pfannengruppe bildete eine „Kette“ vom Boden über das Gerüst bis zum Dach und transportierte so rd.5.000 Dachpfannen an Ort und Stelle. Dabei mussten sich einige Mitglieder mit für sie ungewöhnlichen Techniken vertraut machen, die aber mit Bravour bestanden wurden. Gemeinsam mit den Dachdeckern legte man innerhalb von sechs Stunden im Akkord die neuen Pfannen auf, sowohl auf der Vorder- und Rückseite unseres Vereinsheimes als auch auf den beiden Stirnseiten. Gegen 17.00 Uhr war „Feierabend“ und der leicht abgekämpfte Bautrupp versammelte sich in der provisorisch eingerichteten Küche, um unter dem von Margot Rippinger gestifteten „Richtbäumchen“ auf die gelungene Dachaktion anzustoßen.

Stand: 17.11.2006
Manfred Rippinger, Pressewart