Der Beginn
Von der Idee bis zur Realisierung
Das Vereinsheim des RRC
Wie alles begann:
Die ersten Überlegungen zum Erwerb eines Vereinsheimes entstanden bereits kurz nach der Vereinsgründung im Jahre 1994. Das immer wieder neue Suchen nach geeigneten Trainingsräumen vorwiegend in Schulen und Gaststätten wurde nicht nur zu einer unliebsamen Daueraufgabe für den Sportwart, sondern auch zu einem der größten Unsicherheitsfaktoren bei der Versorgung unserer Mitglieder mit dem wichtigsten Vereinszweck, dem Tanzen.
Deshalb waren sich Vorstand und Mitglieder schnell einig, zunächst einmal das notwendige Kapital für den Kauf eines Vereinsheimes zu beschaffen. Angesichts der begrenzten Größe des RRC konnte dies nur bedingt über die Mitgliedsbeiträge erfolgen. Als zusätzliche Einnahmequelle entwickelte man verkaufbare Formationsauftritte, die Dritten gegen Bezahlung angeboten wurden. Bei zahlreichen Feiern von Firmen, Behörden und Privatpersonen traten die Boogie Woogie- und Rock ´n´ Roll-Formationen über Jahre hinweg auf und „ertanzten“ einen nicht unerheblichen Teil der Finanzrücklage des RRC für ein eigenes Heim. An dieser Stelle soll insbesondere Denjenigen gedankt werden, die jahrelang in den Formationen mitgetanzt und dazu beigetragen haben, dieses finanzielle „Polster“ aufzubauen.
Mit dem Größerwerden des Vereins und der Neueinrichtung der Discofox-Abteilung wuchsen auch die bestehenden Raumprobleme und damit der Druck nach einer Lösung, die man nach wie vor im Kauf eines eigenen Vereinsheimes sah. Der Vorstand stellte hierfür die Weichen und ließ sich in der Mitgliederversammlung vom 8.3.2005 per Grundsatzbeschluss den Kauf und die Sanierung eines Vereinsheimes genehmigen. Zeitgleich rief er die Mitglieder und die Öffentlichkeit auf, dem RRC bei der Suche nach einem geeigneten Gebäude zu helfen.
Die Resonanz ließ nicht lange auf sich warten und es galt jetzt die angebotenen Räumlichkeiten auf ihre Eignung zu überprüfen. Diese zeit- und teils kostenaufwändige Aufgabe übernahm dankenswerter Weise Ferdi Reindl, der zwischenzeitlich vom Vorstand mit der Federführung des Projektes „Vereinsheim“ beauftragt worden ist. Doch die in Augenschein genommenen Räumlichkeiten entsprachen aus den verschiedensten Gründen leider nicht den Vorstellungen des Vorstandes, bis Vereinsmitglied Kalle den Tipp gab, sich einmal das von der Firma Elektro Union zum Verkauf angebotene Haus in der Mariaweilerstraße 30 anzuschauen. Nach einer ersten Ortsbesichtigung entschloss sich der Vorstand, seinen Mitgliedern die Bildung eines Bauausschusses und die Aufnahme von entsprechenden Verkaufsverhandlungen vorzuschlagen.
Es geht los!
Die außerordentliche Mitgliederversammlung gab am 13.10.2005 grünes Licht, sodass Projektleiter Ferdi gemeinsam mit unserem Vorsitzenden Burkhard Busenius erste Gespräche mit dem Hausbesitzer in Person des Prokuristen der Firma Elektro Union aufnahmen. Hatte man anfänglich noch die Hoffnung auf einen raschen Vertragsabschluss, so wurde diese durch unerwartete Entwicklungen zerschlagen.
Zunächst galt es das Interesse eines angrenzenden Nachbarn am Erwerb einer Teilfläche des zum Haus gehörenden Grundstückes, welches für den RRC entbehrlich war, zu berücksichtigen. Diese zusätzlichen Kaufverhandlungen waren langwierig, aber für unseren Verein lohnenswert. Denn immerhin wurde dadurch eine fünfstellige Summe eingespart. Dann mussten die weiteren Gespräche mit dem (Noch-) Besitzer unterbrochen werden, weil eine anonyme Anzeige erstattet wurde wegen einer angeblichen Fledermauspopulation im Speicher des Verkaufsobjektes. Nach Entwarnung durch das städtische Umweltamt konnte endlich die Neuvermessung des Grundstückes in Auftrag gegeben werden, die sich leider als sehr zeitaufwändig herausstellte.
Dann kam der große Tag für den RRC. Am 26.7.2006 erfolgte die Vertragsunterzeichnung und der Bauausschuss konnte seine Arbeit aufnehmen. Nach einer ersten Begehung, gemeinsam mit einem dem RRC nahe stehenden Architekten, legte man unter Beachtung der statischen Erfordernisse einen Renovierungsplan fest. Zunächst musste das aus drei Wohneinheiten bestehende Gebäude nahe vollständig entkernt werden. Nur auf diese Weise konnte man darauf aufbauend ein attraktives Vereinsheim für Tanzsportbegeisterte errichten.

